Peter Sattmann zählte jahrzehntelang zu den vertrautesten Gesichtern des deutschen Fernsehens. Der Schauspieler, der am 26. Dezember 1947 in Zwickau geboren wurde und am 25. Dezember 2025 in Brandenburg starb, prägte Theater und TV gleichermaßen. Viele kennen ihn aus Produktionen wie „Rätsel der Sandbank“, „Der Prins muss her“, zahlreichen „Tatort“-Folgen, „Das Traumschiff“ oder den Herzkino-Filmen. Auch als Theaterregisseur, Bühnenautor und Komponist hinterließ er Spuren. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige über sein Leben, seine Karriere, seine Partnerin, die Filme von Peter Sattmann und die Umstände seines Todes nach langer Krankheit.
Kurzinfos
| Angabe | Detail |
|---|---|
| Vollständiger Name | Peter Sattmann |
| Geburtsdatum | 26. Dezember 1947 |
| Geburtsort | Zwickau, Sachsen |
| Sterbedatum | 25. Dezember 2025 |
| Sterbeort | Brandenburg (an der Havel) |
| Nationalität | Deutsch |
| Beruf | Schauspieler, Theaterregisseur, Bühnenautor, Musiker/Komponist |
| Bekannt für | Theaterarbeit unter Claus Peymann, zahlreiche TV-Rollen in Tatort, Traumschiff, Herzkino und Frühling |
| Aktive Jahre | ca. 1969–2020 |
| Todesursache | Nach langer Krankheit (genaue Diagnose nicht öffentlich bekannt) |
Frühe Jahre und Weg zum Theater
Peter Sattmann wurde am 26. Dezember 1947 in Zwickau geboren. Seine Mutter Gerda war Sängerin und Schauspielerin, der Vater Ferdinand arbeitete als Heizer. Die künstlerische Prägung durch die Mutter prägte ihn früh.
1957 zog die Familie aus der DDR in die Bundesrepublik nach Friedrichshafen am Bodensee. Dort besuchte Sattmann das Graf-Zeppelin-Gymnasium. In der elften Klasse brach er die Schule ab. Statt weiterzulernen, spielte er Gitarre und sang in einer Band. In den 1960er-Jahren war er in der Region als Musiker der „Shooting Stars“ bekannt.
Nach der Musikphase entdeckte er die Schauspielerei. Er absolvierte seine Ausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule. 1969 erhielt er sein erstes Engagement am Deutschen Theater in Göttingen. Dort arbeitete er unter anderem mit Regisseur Roberto Ciulli.
Theaterkarriere und Auszeichnungen
Die Theaterarbeit bildete das Fundament seiner Karriere. Besonders prägend waren die Jahre unter Claus Peymann am Württembergischen Staatstheater Stuttgart und später in Bochum. In dieser Zeit spielte Sattmann ein breites Repertoire von Shakespeare bis Beckett.
1975 und 1977 wurde er jeweils zum Schauspieler des Jahres gewählt. Er blieb dem Theater bis Anfang der 1990er-Jahre eng verbunden, unter anderem am Schiller-Theater. Parallel schrieb und inszenierte er eigene Stücke, darunter „Open End“, „Der Erzbischof ist da“, „Brave New Man“ und „Der Fallschirmspringer“.
Diese Bühnenarbeit formte seinen Charakterstil: präzise, emotional und glaubwürdig. Viele Zuschauer, die ihn später nur aus dem Fernsehen kannten, wussten oft nicht, dass er aus dem ernsthaften Sprechtheater kam.
Durchbruch im Fernsehen und Filme von Peter Sattmann
Ab den späten 1970er- und vor allem den 1980er-Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt zunehmend auf Film und Fernsehen. Seine Filmografie umfasst rund 180 bis 190 Produktionen.
Zu den frühen markanten Arbeiten gehören der Mehrteiler „Das Rätsel der Sandbank“ (1984), in dem er den Engländer Conway Carruthers spielte, und die Serie „Der Prins muss her“ (1987). 1989 folgte die Ost-West-Komödie „Karambolage“ an der Seite von Constanze Engelbrecht und Iris Berben.
In den 1990er-Jahren war er in „Abgeschminkt!“ (1993) und „Bandits“ (1997) zu sehen – beide Male gemeinsam mit Katja Riemann. Weitere bekannte Titel sind „Wie buchstabiert man Liebe?“, „Die Samenhändlerin“, „Bleib bei mir“ und „Ein Sommer im Marrakesch“.
Sattmann gehörte zu den festen Größen des öffentlich-rechtlichen Unterhaltungsfernsehens. Er trat in zahlreichen Folgen von „Tatort“, „Der Alte“, „Polizeiruf 110“ und „Das Traumschiff“ auf. In der ZDF-Reihe „Frühling“ spielte er von 2016 bis 2019 den Klinikleiter Professor Gabriel. Regelmäßige Auftritte hatte er auch in Rosamunde-Pilcher- und Inga-Lindström-Filmen sowie anderen Herzkino-Produktionen.
Seine letzte größere Rolle war 2020 in der Miniserie „Lucie. Läuft doch!“ als Großvater der Titelfigur. Danach zog er sich weitgehend zurück.
Neben dem Schauspiel komponierte Sattmann auch Musik, unter anderem für „Kerbels Flucht“ und „Der Prins muss her“.
Peter Sattmann Partnerin und Familie
Privat war Peter Sattmann mehrfach liiert und Vater mehrerer Kinder. In jungen Jahren heiratete er mit 21 Jahren. Aus dieser Ehe stammt die 1970 geborene Tochter Katrin Sattmann. Die Ehe wurde später geschieden.
Von 1990 bis 1998 (manche Quellen nennen bis 1999) lebte er mit der Schauspielerin Katja Riemann zusammen. Sie hatten sich bei den Dreharbeiten zu „Von Gewalt keine Rede“ (1991) kennengelernt und drehten insgesamt mehrere Filme gemeinsam. 1993 wurde ihre Tochter Paula Riemann geboren, die später selbst als Schauspielerin und Filmemacherin arbeitete. Das Paar ließ sich auf Mauritius von einem indischen Priester trauen; die Ehe wurde in Deutschland nicht anerkannt.
Nach der Trennung blieb das Verhältnis zu Katja Riemann freundschaftlich und nah. Sattmann sprach öffentlich davon, dass sie weiterhin in Kontakt standen. Er hatte noch ein weiteres Kind, zu dem er nach eigenen Angaben nie Kontakt hatte.
In Interviews beschrieb er sich selbst als eher einzelgängerisch und selbstbezogen, hielt aber enge familiäre Bindungen zu den Töchtern, mit denen er in Kontakt stand.
Krankheit und letzte Jahre
In den letzten Jahren seines Lebens kämpfte Peter Sattmann mit gesundheitlichen Problemen. Bereits 2019, anlässlich seiner Autobiografie, sprach er offen über seinen Gesundheitszustand. Er berichtete von sehr hohem Blutdruck, Altersdiabetes und Vorhofflimmern. Seit seinem 50. Lebensjahr nehme er regelmäßig Medikamente.
Ab etwa 2020 zog er sich aus dem aktiven Berufsleben zurück. Die genaue Diagnose seiner langen Krankheit, an der er litt, wurde öffentlich nicht benannt. Bekannt ist nur, dass er nach langer Krankheit am 25. Dezember 2025 in seinem Wohnort in Brandenburg starb – einen Tag vor seinem 78. Geburtstag. Die Nachricht gab seine Künstleragentur unter Berufung auf seine frühere Partnerin Katja Riemann bekannt.
Die Frage „welche Krankheit hatte Peter Sattmann“ oder „krank Peter Sattmann“ lässt sich daher nur mit dem Hinweis auf die von ihm selbst genannten Altersbeschwerden und die spätere lange Erkrankung beantworten. Spekulationen darüber hinaus sind nicht angebracht.
Autobiografie und künstlerisches Vermächtnis
2019 erschien Sattmanns Autobiografie „Mein Leben ist kein Drehbuch“. Darin blickte er auf seine Kindheit in der DDR, den Wechsel in den Westen, die Zeit als Musiker und Stadtstreicher, die Theaterjahre und das Fernsehgeschäft zurück. Er schrieb auch über persönliche Abgründe, Süchte und die Herausforderungen des Alterns.
Sattmann galt als Charakterdarsteller mit großer Bandbreite. Er konnte sowohl in anspruchsvollen Theaterstücken als auch in leichten Unterhaltungsfilmen überzeugen. Viele Zuschauer schätzten seine ruhige, glaubwürdige Präsenz. Gleichzeitig bedauerte er selbst, dass er nach dem Einstieg ins Herzkino seltener in anspruchsvolleren Rollen besetzt wurde.
Sein Vermächtnis liegt in der Verbindung von klassischer Theaterarbeit und der langen Präsenz im deutschen Fernsehen. Über Jahrzehnte gehörte er zu den Schauspielern, die man kannte, auch wenn man den Namen nicht immer sofort parat hatte.
Fazit
Peter Sattmann hinterlässt ein umfangreiches Werk als Schauspieler, Regisseur, Autor und Musiker. Von den Theaterbühnen unter Claus Peymann bis zu den Millionenreichweiten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen spannt sich seine Karriere. Die Filme von Peter Sattmann, seine langjährige Partnerschaft mit Katja Riemann und die letzte Phase nach langer Krankheit gehören zu den Aspekten, die das Interesse an seiner Person bis heute prägen. Er starb am 25. Dezember 2025 im Alter von 77 Jahren. Sein Gesicht bleibt vielen Zuschauern vertraut.
FAQ
Wann ist Peter Sattmann gestorben? Peter Sattmann starb am 25. Dezember 2025, einen Tag vor seinem 78. Geburtstag, in seinem Wohnort in Brandenburg. Er wurde 77 Jahre alt.
Welche Krankheit hatte Peter Sattmann? Öffentlich bekannt ist, dass er nach langer Krankheit starb. Bereits 2019 berichtete er von hohem Blutdruck, Altersdiabetes und Vorhofflimmern. Eine genauere Diagnose wurde nicht mitgeteilt.
Wer war die Partnerin von Peter Sattmann? Von 1990 bis etwa 1998 lebte er mit der Schauspielerin Katja Riemann zusammen. Gemeinsam haben sie die Tochter Paula Riemann. Zuvor war er verheiratet und hatte die Tochter Katrin.
In welchen bekannten Filmen und Serien spielte Peter Sattmann? Zu seinen bekannten Arbeiten gehören „Rätsel der Sandbank“, „Der Prins muss her“, „Karambolage“, „Abgeschminkt!“, zahlreiche „Tatort“- und „Traumschiff““-Folgen, die Reihe „Frühling“ sowie viele Rosamunde-Pilcher- und Inga-Lindström-Filme.

